Von:
Katharina Bach-Fischer

e-feuerzeug.de

Die Kerze brennt. Der Ofen lodert. Der Gasherd feuert. – Die Gelegenheiten zum Feuermachen sind in unserer Gesellschaft selten geworden. Und wenn wir auch dank Zentralheizung und Elektroherd nur noch selten offene Flammen brauchen, besitzen doch die meisten von uns ein Feuerzeug. Und wenn der Gas- bzw. Bezintank voll ist, steht dem Benutzer jederzeit und an allen Orten eine kleine Flamme zur Verfügung. Sie brennt, bis das Fondue entzündet ist oder die Feuertonne glüht.

Etwas anzünden ist dabei gar nicht so einfach. Das weiß jeder der schon einmal entnervt vor einem Lagerfeuer kniete, das einfach nicht Feuer fangen wollte – Feuerzeug hin oder her. Nicht umsonst ist der zündende Gedanke sprichwörtlich geworden. Wie oft quält man sich mit einem Problem und keine Lösung ist in Sicht. Man schichtet Gedanken auf Gedanken, wie Holzscheite und bekommt sie doch nicht in den Griff. Bis der zündende Gedanke alles in Gang bringt. Oft ganz klein und unscheinbar bringt er das Gedankenfeuer in Gang – ein Feuerzeug eben!

Viele dieser zündenden Gedanken sind Resultate meiner eigenen Kreativität und meines Wissens oder meiner Erfahrung. Für manches brauche ich den Rat einer außenstehenden Person und nicht selten weiß ich gar nicht woher die neu gewonnene Überzeugung, der gute Gedanke und die zündende Idee eigentlich her kam. Nichts desto trotz bin ich Feuer und Flamme! Und dann gibt es noch – last but not least – die beste aller Möglichkeiten: Gott hat sein Feuerzeug an meinen Seelendocht gehalten und mir wird es warm und hell und klar. Gott hat ein Feuerzeug? – Bücher würden es wohl Heiliger Geist nennen.